Bernadette Weyland setzt sich für eine zukunftsfähige Innenstadt ein. Sie unterstützt mit dieser Forderung ausdrücklich den Handelsverband Deutschland und den Deutschen Städtetag. Frankfurt am Main brauche eine lebendige Innenstadt, betonte Weyland, „ohne Einzelhandel ist das nicht zu haben“.

Der Deutsche Handelsverband und der Deutsche Städtetag hatten in einer gemeinsamen Erklärung dafür geworben, die Innenstädte trotz Konkurrenz des Online-Handels als attraktive Orte zu bewahren. „Lebendige Städte verbinden Einkaufen, Wohnen, Arbeiten und Kultur“, hieß es in der Stellungnahme. Politik müsse in diesem Sinne mit den ortsansässigen Händlern „an einem Strang ziehen“.

„Auf mich können sich die Frankfurter Händler verlassen“, sagte Weyland. Sie werde die Anliegen der Gewerbetreibenden öffentlich vertreten. Die Innenstadt sei schließlich über den Handel hinaus „auch ein Ort der Begegnung und der Kommunikation“, hob die Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin in Frankfurt am Main hervor: „Für Frankfurter bietet die City eine Möglichkeit des Dialogs.“

Diese Sicht werde ihr politisches Handeln bestimmen. Plätze der Innenstadt müssten die Begegnung der Bürger möglich machen. Die Versorgung für den Alltag, der Einkauf, und das Zusammentreffen mit Anderen, der Austausch, „gehören unbedingt dazu“, erklärte Weyland.