Mit einem „Masterplan Digitalisierung“ will Bernadette Weyland den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main stark machen. Für diese Position hat die Kandidatin am Dienstag beim Besuch des Fintech Headquarters im Bahnhofsviertel geworben.

Das Fintech-Headquarter ist ein Frankfurter Start-up-Unternehmen, das die Mitstreiter der Branche vernetzen und innovative Potenziale des Finanzsektors fördern will. Geschäftsführer des Unternehmens ist Oliver Naegele. Für ihn ist das Zusammenwirken der Branche „wichtiger Baustein dafür, den Standort Frankfurt in europäischer und globaler Dimension voranzubringen, insbesondere durch die Blockchain-Technologie“.

Entsprechende Bemühungen werde es mit ihrem Einzug in das Büro der Oberbürgermeisterin geben, kündigte Bernadette Weyland bei ihrem vor-Ort-Termin an. Sie wolle Frankfurt zur Smart City machen und den Zugang zu Wlan fördern. Mit der Position eines Digitalisierungsbeauftragten wolle sie Reformprojekte im Bürgerservice, im Management des Parkraums wie im gesamten IT-Bereich in Gang setzen.

In Frankfurt sollten Banken und Start-ups gemeinsam innovative Finanzlösungen finden, betonte Bernadette Weyland. Besonders am Herzen liege es ihr, den in diesem Zusammenhang entstehenden Energieverbrauch zu drosseln. „Klimaneutralität in Wirtschaft und Verwaltung“ sei ihr ein „bedeutendes Anliegen“. Insgesamt, das hob die OB-Kandidatin hervor, müsse „der Wirtschaftsstandort Frankfurt als „der weltweite Internet-Knoten in der digitalen Transformation schneller voranschreiten.“