Frankfurt braucht einen Masterplan, um auf die Digitalisierung des Alltags der Menschen in der Metropolregion vorbereitet zu sein. Diese Forderung an eine künftige Stadtregierung hat die Bewerberin für das Amt der Oberbürgermeisterin, am Dienstagabend bei einer Diskussion der Handwerkskammer hervorgehoben.
Wenn man darüber spreche, was die Digitalisierung in naher Zukunft mit sich bringe, sollte man sich nicht in Angst versetzen lassen und Digitalisierung allein als technologische Innovation betrachten, sondern vielmehr die Erleichterungen des Alltags in den Blick nehmen. Das gelte für den privaten Haushalt wie für den Stadtverkehr und das öffentliche Management der Baustellen, sagte Weyland.
Frankfurt müsse „seine Führungsrolle in diesem Bereich behaupten“, mahnte Gerd Simon vom Digital Hub an. Deswegen gehe es angesichts aktueller Herausforderungen darum „jetzt zu handeln“. Es gebe „enorme Kapazitäten, die wir aber in die Fläche bringen müssen.“
Das wäre ganz im Sinne von Handwerksmeister Wolfgang Kramwinkel. Der Tischlermeister, Vertreter des Vorstands der Handwerkskammer Frankfurt/Rhein-Main, setzte sich dafür ein, die Digitalisierung als ein Projekt der Metropolregion voranzubringen.