Als „großen Verlust für Frankfurt am Main“ hat OB-Kandidat Bernadette Weyland den Tod Albert Speers gewürdigt. „Mit ihm verlieren wir einen großen Architekten und Stadtdenker, der sein Frankfurt am Main stets innovativ fortentwickeln wollte“, sagte Weyland.

An vielen großen Projekten der Stadtentwicklung beteiligte sich Speer, der mit seinem in Sachsenhausen ansässigen Büro in Frankfurt und China wirkte. Zu seinen Frankfurter Projekten gehörte das Museumsufer, der Holbeinsteg, die Entwicklung der Messe und die Entstehung des Europaviertels.

In Erinnerung bleibt Speer vielen Frankfurtern auch über seine Ideen für die Entwicklung einer internationalen Bürgerstadt. Gemeinsam mit Klaus Ring und Roland Kaehlbrandt von der Stiftung Polytechnische Gesellschaft prägte er über lange Zeit die Debatte über Frankfurts Perspektiven als Bildungsstandort, als Wohnquartier und als Stadt am Main.

Die Aussicht, Frankfurt zu einer europäischen Kulturhauptstadt zu machen, fand Speers ausdrückliche Unterstützung. „Die Erbschaft Albert Speers nehme ich für mein Bemühen darum, Frankfurt als Kulturhauptstadt und damit als Mittelpunkt einer kulturell spannenden Metropolregion zu etablieren, gerne an“, hob Bernadette Weyland hervor.