Frankfurt am Main,
21. September 2017.

Zu Frankfurt am Main gehört Kultur. Mit diesem Grundsatz ist Bernadette Weyland am Donnerstag den Kulturschaffenden zur Seite getreten, die von der geplanten Tourismusabgabe profitieren möchten. Sie teile die Ansicht, dass das kulturelle Programm Frankfurts „auch effiziente Tourismusförderung“ sei, sagte Weyland.

Die Leiterinnen und Leiter zahlreicherer Frankfurter Kulturinstitutionen hatten den Magistrat aufgefordert, mindestens die Hälfte der Einnahmen aus der zum 1. Januar nächsten Jahres geplanten Tourismusabgabe dafür zu verwenden, das Kulturangebot zu fördern.

Frankfurt will pro Übernachtung eine Abgabe in Höhe von zwei Euro verlangen. Erwartet werden Einnahmen von insgesamt fünf Millionen Euro durch diese Abgabe. Davon sollen mindestens 50 Prozent für die kulturellen Einrichtungen sein, fordern die Kulturschaffenden. Sie verweisen auf Berlin und Hamburg, die ähnlich mit diesen Einnahmen umgingen.

In Absprache mit Stadtkämmerer Uwe Becker kann sich Weyland für die Kultureinrichtungen „einen nicht unbeträchtlichen Teil der Abgabe“ vorstellen. Schließlich sei die Kultur doch bedeutender Anziehungspunkt für Frankfurt.