Die Willkommenskultur kann nach Ansicht von OB-Kandidatin Bernadette Weyland „ein guter Grund sein, um sich für den Standort Frankfurt am Main“ zu entscheiden. „Wenn wir den Neuen die Möglichkeit bieten, sich zügig zuhause zu fühlen“, müsse man sich vor den Folgen des Brexit nicht fürchten, sagte Weyland am Donnerstag beim Besuch des Welcome Center in der Fischerfeldstraße. Frankfurt steht für Europa. In der Stadt und in der gesamten Metropolregion liefen die Fäden der Mobilität wie der Ökonomie zusammen. Daraus ergäbe sich für sie „die Aufgabe, Europa von Frankfurt aus weiterzuentwickeln und nicht den Skeptikern zu überlassen“. Dafür gäbe es im Zusammenhang mit dem Brexit ausgesprochen „gute Möglichkeiten“.

Bernd Ehinger, Präsident der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main, sagte: „Für das Handwerk in Frankfurt-Rhein-Main sind die Themen Fachkräfteentwicklung und -Sicherung von enormer strategischer Bedeutung. Frankfurt und das Rhein-Main-Gebiet werden sich nur dann gut entwickeln, wenn wir uns auf gut qualifizierte Arbeitskräfte und das duale Ausbildungssystem verlassen können. Wir freuen uns daher sehr, unser Knowhow als Träger des Welcome Centers Hessen einbringen und die Ratsuchenden unter anderem auf die Karriereperspektiven im Handwerk hinweisen zu können.”

Mehr Informationen zum Welcome Center Hessen unter www.work-in-hessen.de