Frankfurt am Main,
13. September 2017.

Als „richtiges und starkes Signal“ hat Bernadette Weyland am Dienstag das sicherheitspolitische Aktionsprogramm für das Bahnhofsviertel gewürdigt. Schließlich sei es dringend geboten, dass für die Bekämpfung von Rauschgiftkriminalität wie für die Bekämpfung der Straßenkriminalität im Bahnhofsviertel mehr getan werde. Die Polizei verfolge diese Absicht „konsequent weiter“, sagte Weyland.

Was das Hessischen Innenministerium und die Frankfurter Polizei nun für das Entrée der Stadt Frankfurt am Main vorgenommen habe, sei „eine gute Nachricht“, lobte Weyland die Initiative, die Innenminister Peter Beuth gemeinsam mit den Polizeipräsidenten des Landes und dem Polizeipräsidenten Stadt im Rahmen einer Pressekonferenz vorgestellt hatte. Sie kündigten an, eine neue Dienststelle der Polizei innerhalb der Direktion Mitte einzurichten.
Dort sollen insgesamt mehr als 120 Vollzugsbeamte im Einsatz sein. Zusätzlich will das Land 15 Stellen für diese Einrichtung über die in den vergangenen Monaten wesentlich verstärkten Einsatzkräfte hinaus für das innenstadtnahe Quartier zur Verfügung stellen. Das 4. Revier bekomme damit für das Bahnhofsgebiet einen neuen Schwerpunkt. Hinzu kommen zwei zusätzliche Schutzmänner vor Ort.

Darüber hinaus müsse auch die Bahn an ihre Verantwortung für den Hauptbahnhof erinnert werden, setzte Weyland hinzu. So gehe es darum, die Zugänge wie die Abgänge zur B-Ebene des Hauptbahnhofs zu schließen. Heute gebe es keinen Zweifel mehr daran, dass die B-Ebene nach aktuellen Anforderungen an die Sicherheit umgebaut werden müsse. Es sei eine gute Idee von Innenminister Beuth, alle Beteiligten zum Thema Sicherheit an einen Tisch zu bringen. Gut wäre, wenn bei dieser Zusammenkunft auch Vertreter der Stadt dabei seien, betonte Weyland. Der OB sei ausdrücklich eingeladen. Er würde gut daran tun, die Einladung anzunehmen, sagte Weyland. Das Thema Sicherheit werde durch das Stadtoberhaupt ausdrücklich verantwortet.

Bernadette Weyland tritt am 25. Februar bei der OB-Wahl an, um Stadtoberhaupt in Frankfurt am Main zu werden. Sie hat das Thema Sicherheit ganz oben auf ihre kommunalpolitische Agenda gesetzt.