Bernadette Weyland findet den Kurs des Sozialverbands VdK, den Manfred Amberger im Norden der Stadt steuert, ausgesprochen vielversprechend: „Sie vertreten keinen Club allein für alte Menschen, sondern haben auch die Sorgen und Nöte der Jüngeren im Blick“, sagt sie im vor-Ort-Gespräch dem Vorsitzenden des VdK-Verbandes für Eckenheim/Preungesheim, Manfred Amberger. Mit dem Leitmotiv des VdK „Wir lassen Keinen allein“ erweitere der Verband sein Angebot ganz wesentlich, hebt die OB-Bewerberin der CDU hervor.

Darüber will Bernadette Weyland bei dem Treffen mit Manfred Amberger im Homburger Hof, einen Ebbelwei-Wirtschaft in Eckenheim, unbedingt reden. Denn der Sozialverband stammt aus den Anfängen der Bundesrepublik und wurde 1950 als „Verband der Kriegsbeschädigten, Hinterbliebenen und Sozialrentner Deutschlands“ gegründet. Heutzutage gilt er gelegentlich als Einrichtung vergangener Tage.

Doch der Vorsitzende widerspricht. Zu juristischen Fragen in Rentenangelegenheiten etwa ist der VdK bis heute zur Stelle, betont Amberger. Das Angebot seines Verbandes reiche jedoch viel weiter, sagt der Vorsitzende, und gehe über Opfer des Zweiten Weltkriegs weit hinaus. So biete der VdK beispielsweise die handliche SOS-Dose an, die Leben retten soll.

Für Amberger „lebenswichtig“, denn in Notfällen biete die Dose gerade älteren Menschen die Möglichkeiten, eilends alarmierte Rettungskräfte zügig zu informieren – auf einem in der Dose aufbewahrten Rettungszettel finden sich wichtige Daten des betroffenen Patienten. „Unsere Dose lässt sich im Kühlschrank aufbewahren“, berichtet Amberger. Sie ist leicht und verspricht „Rettung aus der Dose“. Ein Angebot, unterstreicht Bernadette Weyland, „das viele Menschen in einer älter werdenden Gesellschaft gut gebrauchen können“.