Frankfurt am Main, 05. Februar 2018. Die Kandidatin der CDU zur Frankfurter Oberbürgermeisterwahl, Dr. Bernadette Weyland, begrüßt die geplanten Milliardeninvestitionen der zukünftigen Bundesregierung in die Bildung und für Schulen und will das Thema Digitalisierung noch stärker in den Fokus rücken.

Mit großer Freude hat die CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Bernadette Weyland auf die Einigung für ein umfangreiches Bildungspaket bei den Koalitionsverhandlungen in Berlin reagiert. „Ich habe als einzige Kandidatin das Thema Bildung schon sehr früh als dringendste Aufgabe für unsere Stadt benannt und erst kürzlich einen Masterplan für Frankfurter Schulen vorgestellt, damit unsere Kinder endlich in einer zukunftstauglichen Umgebung nach ihren Begabungen und Neigungen lernen können “, sagte Weyland. „Durch den jetzigen Beschluss der Unionsparteien und der SPD sehe ich mich voll bestätigt und bin mir sicher, dass wir mit den zusätzlich Mitteln unsere Schulen endlich fit für das 21. Jahrhundert machen können.“ Es gebe keine Zeit mehr zu verlieren, betonte Weyland: „Wir müssen diese einmalige Chance für Frankfurt nutzen.“

Mehr als zehn Milliarden Euro zusätzlich will die zukünftige Bundesregierung für Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ausgeben. Im Fall einer Neuauflage der großen Koalition planen Union und SPD auch eine Grundgesetzänderung, damit der Bund künftig die Schulen in allen Kommunen finanziell unterstützen kann. Bislang war das nur bei Investitionen in die Bildungsinfrastruktur finanzschwacher Gemeinden möglich. 3,5 Milliarden Euro sollen als Digitalisierung-Offensive in schnelle Internetverbindungen, bessere Server und moderne Computer in die Schulen investiert werden.

„Frankfurt und seine Bürger stehen durch die Digitalisierung vor sehr großen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen, vor denen wir nicht länger die Augen verschließen dürfen“, erklärte Weyland. „Das Thema ist in den letzten Jahren vom amtierenden Oberbürgermeister völlig verschlafen worden. Das können wir uns nicht länger leisten.“ Frankfurt brauche dringend eine ressortübergreifende Strategie, um die mit der Digitalisierung verbunden Potentiale für die Stadt und die Bürgerinnen und Bürger optimal zu erschließen, so die CDU-Oberbürgermeisterkandidatin.

Weyland fordert einen Pakt zwischen der Frankfurter Wirtschaft, den Forschungs- und Bildungseinrichtungen, den Bürgern der Stadt und dem Handwerk. „Digitalisierung ist kein Selbstzweck“, betonte Weyland. „Es muss dem Wohle der Menschen dienen.“ Anwendungsmöglichkeiten sieht Weyland unter anderem im Bereich der intelligenten Verkehrs-, Baustellen- und Parksteuerung, um den Verkehr wieder zum Fließen zu bringen und die Schadstoffbelastung zu reduzieren. Zentral seien auch die Gesundheitsfürsorge und Pflege, um älteren Menschen möglichst lange das Wohnen in den eigenen vier Wänden ermöglichen zu können oder neue Logistikkonzepte, damit der Einzelhandel in Frankfurt erhalten bleibt. „Bisher wurden in Frankfurt keine Impulse gesetzt.“, sagt Weyland. „Das werde ich ändern.“