Frankfurt am Main, 09. Oktober 2017. Regionales Handwerk und die Verantwortlichen für die Frankfurter Verkehrsplanung sollen sich am „Runden Tisch“ treffen, um Probleme „gemeinsam anzugehen“. Dies hat Bernadette Weyland am Montag empfohlen, denn nur, wenn beide Parteien die Probleme in Frankfurts Verkehr „gemeinsam angehen, lässt sich eine Lösung des Problems zeitnah finden“. Bernadette Weyland nimmt Bezug auf die scharfe Kritik der Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main. Präsident Bernd Ehinger hatte die städtische Genehmigungspraxis für den Einsatz von Handwerker-Fahrzeugen bemängelt, denn offenbar hätten „die zuständigen Stellen ein falsches Bild vom Handwerk vor Augen“, da viele Fahrzeuge heutzutage „vor allem im Kunden- wie im Notdienst unterwegs“ seien.

In diesem Zusammenhang gehe es darum, „mit den Vertretern des Handwerks über Parkausweise zu sprechen“, sagte Weyland. Parkausweise seien notwendig, weil Handwerker keine Zeit haben, Runden zu drehen, bis sie ihre Arbeit aufnehmen können. Der Zeitverlust schlage sich letzten Endes als Preis beim Verbraucher nieder und Suchverkehr sei umweltbelastend. Es gehe darum, verantwortungsvoll mit den Handwerkern umzugehen, schließlich sei das Teil einer aufmerksamen Politik für den Dienstleistungs-Standort Frankfurt am Main. Seit geraumer Zeit klagt das Handwerk über viele und unübersichtlich wirkende Baustellen, die sich als Hindernisse erwiesen.