Frankfurt am Main,
27. September 2017.

OB-Kandidatin Bernadette Weyland hat sich bei einem Termin vor Ort die Liegenschaft „In der Au“ angesehen. Die beherbergt seit etwa 30 Jahren Besetzer, die dort keine Miete zahlen. Es ist verständlich, dass sich Frankfurterinnen und Frankfurter darüber ärgern. Schließlich ist Wohnraum in der Stadt teuer. Nach Ansicht von Bernadette Weyland wäre wünschenswert, dass die Bewohner wenigstens einen angemessenen Beitrag leisten, der die Nutzung rechtfertigt.

Schließlich müssen Künstler eine Liegenschaft auf dem gegenüberliegenden Areal verlassen, weil dort Eigentumswohnungen entstehen. Sie haben auch einen Anspruch auf die städtische Einrichtung. Nicht zu verstehen für viele Anwohner ist aber, dass das riesige Areal mit 16000 Quadratmetern nicht für Bauzwecke genutzt wird. Es liegt brach und verwildert, wo in der Stadt doch dringend Bauland für Schulen, Kitas und Wohnungen gesucht werden. Als „Ermunterung“ für den Neubeginn zur Nutzung einer brachliegenden Fläche verstehe er die Anmerkungen der Kandidatin, sagte CDU-Ortsbeirat Andreas Zollmann. Zumal sich mit dem großflächigen Areal der Liegenschaft mitten in dem westlichen Stadtteil „ja durchaus einiges machen lässt“.