Über Frankfurt als Mittelpunkt der Kulturhauptstadt diskutiert OB-Kandidatin Bernadette Weyland am Montag, 9. Oktober, mit dem Leiter des Kulturfonds Rhein-Main, Dr. Helmut Müller, dem Stadtplaner Michael Denkel aus dem Büro Speer & Partner, und dem kulturpolitischen Sprecher der CDU, Dr. Thomas Dürbeck. Die Diskussion unter der Moderation von
FAZ-Redakteurin Mechthild Harting beginnt im English Theatre an der Gallusanlage um 19.30 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Bernadette Weyland tritt für eine Bewerbung von Frankfurt am Main als Kulturhauptstadt Europas ein, um die Stadt als Zentrum bedeutender kultureller Impulse in Europa zu präsentieren. Damit würde sich für Frankfurt die gute Chance bieten, Zugkraft für die Kultur der gesamten Region zu entwickeln. In diesem Zusammenhang ist also die Kultur ein Medium, um Bindekräfte in der Metropolregion Frankfurt/Rhein-Main zu entfalten.
Deutschland ist innerhalb der Europäischen Union 2025 das nächste Mal als „ausrichtendes Land“ der Kulturhauptstadt Europas vorgesehen. Eine Bewerbung müsste bis 2019 Brüssel erreicht haben. Seit 1985 kürt die EU eine Stadt mit dem Titel „Europäische Kulturhauptstadt“, um unter den Bürgern der Mitgliedsstaaten noch mehr Interesse an kulturellen Ereignissen in diesen Kommunen und deren Regionen zu schaffen. Brüssel unterstützt diese Kommunen mit erheblichem Aufwand finanziell, da es sich „synergetische Effekte“ für die Entwicklung beteiligter Regionen verspricht.
Die Initiative „Kulturhauptstadt Europas“ ist mit bedeutenden Zusagen der EU verbunden. Als Beispiel einer solchen Förderung gilt die Stadt Essen, die stellvertretend für 53 Kommunen für das Jahr 2010 als Kulturhauptstadt zum Zuge kam. Nach diesem Vorbild könnte nach Ansicht von Bernadette Weyland das Engagement Frankfurts für die Stadt und die gesamte Region gelingen.

TERMIN:

Kulturhauptstadt Frankfurt
Montag, 9. Oktober, 19.30 Uhr
The English Theatre Frankfurt
Gallusanlage 7
60329 Frankfurt am Main