Familie

mich um das Wohl aller Frankfurter Familien kümmern, ihnen Heimat geben.

Familien bilden das Fundament unserer Gesellschaft. Deshalb ist es mir wichtig, intensiv daran mitzuarbeiten, ein Klima in der Stadt zu etablieren, das auch Lust auf Familie macht.

Fördern möchte ich vor allem Familien mit Kindern, indem Rahmenbedingungen geschaffen werden, die die Entscheidung für ein Kind stützen. Dazu gehören ausreichend
wohnortnahe, bezahlbare, qualitativ hochwertige Betreuungsangebote für Mädchen und Jungen, unabhängig von ihrer nationalen, religiösen und sozialen Herkunft. Mehr Erziehungs- und Beratungsangebote tragen ebenfalls dazu bei, dass jede Familie, ob alleinerziehend oder als Elternpaar, Hilfe findet, sofern sie Hilfe wünscht. Dazu zähle ich auch den Ausbau und die Weiterentwicklung der Frankfurter Familienzentren sowie präventive und frühe Hilfen für junge Familien.

Familien eine Lobby geben bedeutet auch, generationenübergreifendes Miteinander zu fördern. Senioren sind mit ihrer Lebenserfahrung, ihrem konkreten Wissen ein Schatz jeder Bürgergesellschaft. Wir brauchen sie und werden ihren Bedürfnissen auch künftig Beachtung schenken. Meine drei Prämissen in dem Zusammenhang lauten:

• Respekt gegenüber Senioren bedeutet für mich: Mitsprache, Gleichberechtigung und Achtung vor der Lebensleistung Älterer
• Teilhabe von Senioren bedeutet für mich: Sicherheit und barrierefreie Mobilität gewährleisten, Mitwirkung bei der Zukunftsgestaltung der Stadt, bei Veranstaltungen die Bedingungen einer älter werdenden Gesellschaft berücksichtigen
• Solidarität mit Senioren bedeutet für mich: Hilfe, soweit für Gesundheit und Pflege nötig, ärztliche Betreuung und Pflege in allen Stadtteilen sowie altengerechtes Wohnen.

Zum respektvollen Miteinander von Familien gehört aber auch das klare Werben für Toleranz gegenüber jüngeren, individuellen Lebensmodellen und gegen Hassgewalt. Für mich steht zweifelsfrei fest: Vielfalt ist das Herz unseres künftigen, erfolgreichen Zusammenlebens.

In das Spektrum der zu respektierenden Lebensmodelle reiht sich auch der Wunsch vieler Frauen ein, beides leben zu können – Beruf und Familie. Frauen sollen sich, und das sage ich aus eigener Erfahrung, wirklich entscheiden können, wie sie ihre Kinder betreuen – zu Hause, in der Familie, stundenweise in einer staatlichen oder privaten Einrichtung oder in einer Kombination aus diesen Modellen. Immer mehr junge Väter nehmen inzwischen bewusst Elternzeiten, um sie ganztags mit ihren Kindern zu verbringen. Doch nach wie vor leisten Frauen den überwiegenden Anteil an der Erziehungsarbeit in Deutschland. Vielen fällt es deshalb immer noch schwer, ihren verständlichen Wunsch nach Berufstätigkeit mit dem nach Kindern zu vereinbaren.

Als Oberbürgermeisterin dieser Stadt werde ich deshalb Frauen fördern, die sich – wie Männer auch – beruflich entwickeln möchten. Das beginnt bei der aktiven Gestaltung von gesellschaftlichen Rahmenbedingungen zur Vereinbarkeit von Beruf und Familien wie dem Bau von Kindertagesstätten. Im Römer bedeutet es, das Frauenreferat zu stärken. Gezielte Qualifizierungsmaßnahmen für Führungskräfte, die der beschriebenen gesellschaftlichen Entwicklung Rechnung tragen, halte ich für zwingend erforderlich und ich werde die Besetzung von vakanten Positionen mit qualifizierten Frauen im Blick haben.

Darüber hinaus liegen mir besonders am Herzen

• der Equal Pay Day
• die wertvolle Arbeit von Frauenhäusern
• die Förderung von Frauen in MINT-Berufen
• die Zusammenarbeit von Frauen & Handwerk sowie
• das Fortführen von Familienunternehmen durch Frauen.

Und noch ein Punkt erscheint mir wichtig: Für Mädchen und Frauen in unserer Stadtgesellschaft ist es essentiell, sich auch künftig frei bewegen zu können. Mehr als 50 Prozent fühlen sich inzwischen an bestimmten Orten unserer Stadt mit Einbruch der Dämmerung nicht mehr sicher. Klagen häufen sich, dass sie in der Öffentlichkeit abschätzig behandelt werden.

Vor diesem Hintergrund werde ich die laufende „Respektskampagne“ intensivieren, die deutlich macht, was in einer säkularisierten Gesellschaft unter respektvollem Umgang zwischen Männern und Frauen, Jung und Alt zu verstehen ist.

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