Bildung

Frankfurt als Bildungsstandort etablieren und den Schulausbau vorantreiben.

Ein wesentlich profilbildender Standortfaktor für Frankfurt wird die künftige Campusmeile sein. Sie verbindet die verschiedenen Wissenschaftscluster der Region, die Goethe-Universität, sieben der acht Max-Planck-Institute sowie die Fach- und Hochschulen der Region. Wissenschaft wird sich künftig noch stärker als bisher der Förderung jugendlicher Exzellenzförderung wie auch den Bildungsbedarfen seniorer Akademiker zuwenden. Über die Science Night, die Nacht der Wissenschaften, sollen die Stärken von Universitäten und Instituten noch stärker in die Bevölkerung getragen werden.

Das Land Hessen investiert, gemessen an anderen Bundesländern, überproportional viel in Bildung u.a. auch über die Programme „Heureka“ (Bauen) und „Löwe“ (Verstand). Diese Programme müssen aber auch für unsere Schulen in Frankfurt nutzbar gemacht werden. Bereits erfolgreich auf den Weg gebracht wurde eine Kooperation im Bereich Naturwissenschaften zwischen der Goethe-Universität und dem Gymnasium am Riedberg. Diesem Beispiel folgend, sollten auch die gesellschaftswissenschaftlichen Fakultäten der Goethe-Universität Kooperationen mit Gymnasien im Westend eingehen. Das bildungspolitische Leitmotiv des Landes Hessen, Universitäten zu fördern und auszubauen, muss auch für die städtische Bildungspolitik gelten.

Die bislang in Frankfurt angebotenen qualifizierten Schulbildungs- und Ausbildungsangebote für Kinder- und Jugendliche müssen dringend weiter ausgebaut werden. Eltern sollen wirklich wählen können, auf welche weiterführende Schule ihr Kind geht. Längst überfällige Schulmodernisierungen, Neu- und Umbauten auch für die Nachmittagsbetreuung müssen schneller und effizienter erfolgen. Dem geht eine professionelle Bedarfsplanung über den Schulentwicklungsplan voraus.

Ich plädiere für den Bau von zusätzlichen Gymnasien mit verlässlichem Standort und verlässlichem Profil über die bereits beschlossenen Gymnasien hinaus. Mehr Schulhorte im Grundschulbereich sollen entstehen und – weiterhin müssen Grundschulen, ähnlich wie Kitaplätze bei größeren Entwicklungsmaßnahmen auch (Europaviertel), mitgeplant werden.

Mit Blick auf gesetzlich verpflichtende Standards werde ich mich auf Landesebene dafür einsetzen, dass mehr inklusionserfahrene Lehrkräfte am Standort Frankfurt eingesetzt werden, sowie die Bemühungen zur Qualifikation in diesem Bereich intensiviert werden. Das Kindeswohl hat für mich Priorität.

Im Falle des Wahlsiegs werde ich als eine der ersten Maßnahmen mit der städtischen Verwaltung sprechen, um die katastrophalen Zustände der Schul-WCs zu verbessern. Die Reinigungsbedarfe müssen stärker schulbezogen ermittelt und gedeckt werden, Sanierungsmaßnahmen zügig angegangen werden.

Ein breites Angebot an musischen und sportlichen Freizeitaktivitäten am Nachmittag soll allen Kindern Frankfurts, unabhängig von der Art ihrer Schule, zur Verfügung stehen.
Sozialer Aufstieg muss für jedes Kind, jede Frau und jeden Mann in Frankfurt möglich sein.
Angesichts der Tatsache, dass über 65% der Frankfurter Kinder einen Migrationshintergrund haben, verstehe ich Integration auch als eine Frage kultureller Bildung. Wir dürfen nicht nachlassen, Menschen, die bei uns leben wollen, mit öffentlichen Sprach- und Ausbildungsangeboten in ihrer Entwicklung zu fördern. Gleichzeitig sollten wir Mindeststandards des sozialen Miteinanders einfordern.

MEINE AUFTRITTE IM NETZ

Hier halte ich Sie auf dem Laufenden!

© 2017 CDU Frankfurt am Main  - Sitemap - Impressum

NEWSLETTER