Frankfurt am Main, 12. Oktober 2017. Mit großer Bestürzung und Besorgnis hat heute Morgen die CDU-Oberbürgermeisterkandidatin Dr. Bernadette Weyland auf den Verlust des Frankfurter Goetheturms reagiert: „Für uns als Frankfurter Bürgerinnen und Bürger ist das Abbrennen des Goetheturms nicht irgendein Verlust. Mit diesem wahrlich Generationen überdauernden Wahrzeichen haben wir ein wichtiges und nicht zu unterschätzendes Symbol für unsere Heimatstadt verloren; ein Symbol, in dem vor allem die Naturverbundenheit und Gemütlichkeit unserer Stadt geradezu greifbar und erlebbar war. Unzählige Frankfurter haben dort in ihrer Jugend viel Zeit verbracht und eine enges Heimatgefühl entwickelt, das in einer Großstadt wie Frankfurt keineswegs selbstverständlich ist“, so Weyland. Klares Ziel müsse es sein, das Frankfurter Wahrzeichen möglichst schnell detailgetreu wieder in den gewohnten Dimensionen wieder zu errichten: „Hier kann und darf es keinen Zweifel daran geben, dass die Stadt Frankfurt und die gesamte Frankfurter Stadtgesellschaft entschlossen und einmütig an einem Wiederaufbau zusammen arbeiten werden und auch wollen. Bei aller Trauer dürfen wir aber nicht außer Acht lassen“, so betonte Weyland weiter, „dass leider sehr viel dafür spricht, dass der Goetheturm in gleicher Weise wie der koreanische Pavillon im Grüneburgpark und der Chinesische Tempelbau im Bethmannpark Opfer einer gezielten Brandstiftung wurde. „Hier werden offensichtlich beliebte Symbole unserer Heimatstadt ins Visier genommen und der Reihe nach, warum auch immer, ausgelöscht werden.“ Als ein weit über die Stadtgrenzen und sogar die Rhein-Main-Region hinaus bekanntes Wahrzeichen, das zudem ein wichtiges Moment der Frankfurter Traditionen und Baugeschichte verkörpere, sei der Goetheturm unverzichtbar: „Alle maßgeblichen politischen Kräfte müssen jetzt Geschlossenheit zeigen und unverzüglich den Wiederaufbau einleiten. Die Frankfurter CDU wird jedenfalls mit aller Kraft den Wiederaufbau gewährleisten. Ebenso wäre es aber sehr zu begrüßen, wenn der oder die Täter, die offensichtlich planvoll vorgehen, in Kürze gefasst würden. Denn weitere Verluste von Frankfurter Wahrzeichen sind nicht mehr hinnehmbar“, so Dr. Bernadette Weyland abschließend.