Kandidatin Weyland verspricht Akzente für die Stadt/Klare Mehrheit für die Bewerberin um das OB-Amt

Für „Politik von unten“ hat Bernadette Weyland am Donnerstagabend geworben. Dafür ließen sich die Frankfurter gewinnen, hob die Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin hervor. Frankfurter sei „jeder, der Frankfurter sein wolle“, sagte Weyland.

Für ihre Positionierung fand Weyland eine deutliche Mehrheit beim Kreisparteitag der Frankfurter CDU. 98,2 Prozent der Delegierten stimmten am Donnerstagabend im Titusforum für die Bewerberin und nominierten sie als Kandidatin für das Amt der Oberbürgermeisterin.

Frankfurts CDU-Chef Uwe Becker hatte Mitte Februar auf eine eigene Kandidatur verzichtet und seiner Partei empfohlen, mit der 59 Jahre alten Weyland in die Wahl im März kommenden Jahres zu gehen. Sie tritt in Konkurrenz zu Amtsinhaber Peter Feldmann an und dankte Uwe Becker und den Delegierten für die breite Unterstützung.

„Wir finden gerade unten in den „vor-Ort“-Parlamenten guten Zuspruch“, betonte die Kandidatin, die lange Jahre dem Ortsbeirat 6 vorgestanden hatte, bevor sie ins Stadtparlament wechselte. Zwischen 2011 und 2014 ist sie dessen Vorsteherin gewesen. Gegenwärtig wirkt sie als Staatssekretärin im Hessischen Finanzministerium in Wiesbaden.

Sie hat vier erwachsene Kinder und lebt gemeinsam mit ihrem Mann im Frankfurter Westen.